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WEIHE DES GIPFELKREUZES AM JAKOBSWEG SILBERBERG IN AUE


Am 21.11.2017 wurde ein, von Künstler Paul Brockhage im Jahr 2014 zum Holzbildhauersymposium gefertigtes. ca. 6 m hohes Gipfelkreuz aus Eichenholz und Edelstahlrohren geweiht, dessen Holz als Synonym für den Silberbergbau des Erzgebirges mit Metall beschlagen ist. Die Weihe wurde von Ulrich Kauk Pfarrer der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Bad Schlema-Wildbach sowie dem Diakon der katholischen Kirche vorgenommen.

Das Kreuz wurde auf der ehemaligen Bergbauhalde 296, der Jakobshöhe in der Nähe des Weges aufgestellt.
Außerdem wurde eine Hinweistafel am Teilstück Aue-Alberoda des „Jakobsweg Silberberg“ mit mehrsprachigen Informationen zum „Silberkreuz“, zur bedeutsamen Bergbaugeschichte der Region und zu Verknüpfungen und Übergängen zum Mulderadweg und zum örtlichen Wanderwegenetz angebracht.
Viele Menschen der Region wissen gar nicht, dass der Jakobsweg auch durch Aue führt.
Fast jeder denkt bei dem „ Jakobsweg“ an den Pilgerweg in Nordspanien. Das Ziel ist Santiago de Compostela. Dort befindet sich das Grab des Apostels Jakobus.
Der Jakobsweg Silberberg verläuft entlang der alten Handelsstraßen und führt durch das Erzgebirge ins Vogtland. Mit der Salzstraße und dem Eisenweg waren im Erzgebirge historische Handelswege vorhanden, die bis in die Zeit der Erschießung des Erzgebirges zurück reichen. Die Strecke führt durch die reizvolle erzgebirgische Landschaft mit vielen Aussichtspunkten vorbei an historisch bedeutsamen Stätten der Besiedlungsgeschichte.

Mit insgesamt mit 64 km ist der Jakobsweg Silberberg nicht sehr lang, aber ein Teil des etwa 2600 km langen Weges nach Santiago de Compostela. Man erkennt den Weg an der Muschel.

Der Jakobsweg beginnt in der Bergstadt Annaberg- Buchholz , denn Annaberg war ein Wallfahrtsort aufgrund der in der St. Annenkirche aufbewahrten Reliquien der heiligen Anna.
Er führt durch die Bergstadt Schlettau und durch Elterlein an der Salzstraße.
In der Stadtkirche in Elterlein befindet sich auf dem Altar der heilige Jakobus mit einer Muschel am Mantel als Statue. Die Kirche ist aus historischen Unterlagen als Wallfahrtskirche bekannt.
Dann wandert man durch die Berg-und Klosterstadt Grünhain-Beierfeld und an der Strecke befinden sich das 1230 erstmals erwähnte Kloster Grünhain. Man kommt zur Bergstadt Lößnitz in den Bereich von Silberberg und damit nach Aue. Hier in Aue gibt es, neben dem 1173 gegründeten Klösterlein Aue-Zelle gibt es auch eine alte Wasserburg, den Edelhof in Aue-Alberoda. Erstmals 1424 erwähnt, liegt die heutige Pension und Gaststätte in der Nähe der Kreuzung der Historischen Salzstraße und des Historischen Eisenweges. In dem alten Eingangsportal sind Jakobsmuscheln eingearbeitet. Sie deuten darauf hin dass hier eine Herrberge gewesen sein muss. Dann geht es weiter zum Radonheilbad Bad Schlema und wenn man mag, kann man dort in der spanischen Kneipe einkehren. Das Projekt Jakobsweg wird vom Wirt der Kneipe, Gerd Lauckner nämlich gemeinsam mit Erhard Kühnel betreut. Dann kommt man in die Bergstadt Schneeberg. Bis 1524 fanden in Schneeberg Kreuzprozessionen unter anderem zum Kirchlein St. Anna in Neustädtel (Hohes Gebirge) statt. Der Gedenkstein zu dieser Kirche liegt am Pilgerweg und verlässt Silberberg Richtung Bergstadt Kirchberg. Von hier aus gelangt man bis ins vogtländischen Irfersgrün, wo die Tour den Anschluss an den Jakobsweg Vogtland findet.
Momentan laufen Vorbereitungen, die tschechische Partnerstadt Kadan an den Jakobsweg anzuschließen.
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