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GANZHEITLICHES KONZEPT FÜR DAS WOHNGEBIET EICHERT - WÄRME UND MEHR

Ganzheitliches Konzept für das Wohngebiet Eichert - Wärme und mehr

Die Elfgeschosser (Baubeginn 1980/ 564 Wohneinheiten, 135 davon altersgerecht) und die Kita auf dem Eichert (übergeben 1982) werden von Anfang an mit Fernwärme versorgt.
Diese Wärme wird in Kraft - Wärme - Kopplung im Heizwerk Eichert erzeugt. Jetzt soll untersucht werden, ob die bisher mit Erdgas versorgten Wohnungen zentral an die Wärmeversorgung angeschlossen oder dezentral über Wärmeinseln versorgt werden können.

Dies zumindest ist ein Teil der Ziele, welches durch das zu erstellende Konzept unter Federführung der Stadtwerke Aue - Bad Schlema erreicht werden soll.
Der Beschluss des Stadtrates ist Voraussetzung für die Beantragung von Fördermitteln für dieses Integrierte Quartierskonzept. Ein entsprechender Beschluss des Stadtrates zur "Erstellung eines integrierten Quartierskonzeptes für energetische Sanierungsmaßnahmen im Wohngebiet Eichert" wurde noch im Dezember 2018 verabschiedet.

Der Einsatz erneuerbarer Energien sowie die Umsetzung von Mieterstromkonzepten sollen ebenso zentraler Bestandteil der geplanten Untersuchungen sein. In diesem Zusammenhang sollen auch neue Geschäftsfelder, wie beispielsweise digitale Dienste und Fragen der Mobilität, geprüft werden. Darüber hinaus sind die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen zur Unterstützung älterer Bürger, die Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes sowie die allgemeine Verbesserung der Infrastruktur Themen des Konzeptes.

Das Wohngebiet Eichert ist für dieses Projekt besonders geeignet, da es in Hinblick auf Versorgung und Demographie die ganz typischen Eigenschaften derartiger Wohngebiete repräsentiert. Die SWA möchte hier insbesondere im Bereich der Strom- und Wärmeversorgung die strategische Ausrichtung bewerten und weiterentwickeln.

Grundvoraussetzung für das Vorhaben ist die Erstellung einer ganzheitlichen, nachhaltigen und wirtschaftlichen Strategie zur Entwicklung des Wohngebietes bzw. des Quartiers. Dabei soll der Beitrag der Stadtwerke Aue - Bad Schlema GmbH zur Klimapolitik des Bundes auch mit städtebaulichen Entwicklungszielen korrespondieren. Im Integriertem Stadtentwicklungskonzept 2016 wird die Energetische Sanierung der Wohnblöcke an der Solinger Straße und der Straße der Freundschaft als Maßnahme für eine Entwicklung und Stabilisierung des Quartiers herausgearbeitet. Die Stärkung und strukturelle Entwicklung des Wohnstandortes sowie die energetische Sanierung des Gebäudebestandes ist eine der Kernaussagen des Konzeptes.

Bei den Wohnungen im Stadtgebiet Eichert, die noch nicht in das Fernwärmenetz integriert sind, handelt es sich um den "mittleren Eichert" mit Wohneinheiten aus den 60er Jahren. Hier wird die Wärme in einzelnen Gasheizungen erzeugt. Die Heizkessel sind ca. 25 Jahre alt, wodurch in absehbarer Zeit ein hoher Reparaturaufwand und Instandhaltungskosten zu befürchten sind.

Ein Anschluss an das Fernwärmesystem wäre eine vernünftige, sinnvolle und langfristige Investition. Ein wichtiger Aspekt sind die Kosten für den Mieter. Die Vorteile eines Anschlusses liegen in der vergleichsweise einfachen Wartung und Instandhaltung, der geringeren Störanfälligkeit, dem Service und nicht zuletzt in der Standortsicherung des Heizkraftwerkes auf dem Eichert. Bei der Umsetzung arbeiten die Stadt Aue- Bad Schlema, die Auer Stadtwerke, die Auer Wohnungsbaugesellschaft mbH und die Wohnungsgenossenschaft Wismut Aue/Lößnitz e.G. eng zusammen. (Foto: Frank Prietsch, Geschäftsführer WG Wismut Aue/ Lößnitz e.G., Dr. Barbara Neubert, Geschäftsführerin Stadtwerke Aue-Bad Schlema, Matthias Kunz,Geschäftsführer Auer Wohnungsbaugesellschaft mbH, Nicky Scheinfuß, Stadtplaner Große Kreisstadt Aue- Bad Schlema)

Es ist vorgesehen, die Ergebnisse des Konzeptes interessierten Bürgen vorzustellen.

Die Konzeptstudie soll bis Ende März 2020 erstellt werden.
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