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Europa- und Kommunalwahl (Kreistag, Stadtrat, Ortschaftsräte) und die Wahl zum Oberbürgermeister am 26. Mai 2019

 

WINTERSCHÄDEN



Die Sonne bringt nicht nur den, in Schnee und Eis über die Wintermonate konservierten, Unrat an den Tag, sondern auf den Straßen sorgen die in den Wintermonaten entstandenen Schlaglöcher für verständlichen Unmut der Verkehrsteilnehmer. Wie entstehen eigentlich Schlaglöcher?

Es gibt sowohl Frost- als auch Tauschäden. Frostschäden entstehen durch Hebungen durch das, im Verhältnis zu Wasser vergrößerten, Eisvolumen und bei Tauschäden schmilzt der Boden von oben nach unten auf und solange der Untergrund in der Tiefe noch gefroren ist kann nun das Schmelzwasser nicht versickern. Dies führt im Extremfall zur Aufweichung des Untergrundes und entsprechend geringerer Tragfähigkeit. Ungünstig waren auch in diesem Jahr die in der letzten Januarwoche bzw. ersten Februarwoche auftretenden Tag/ Nach-Schwankungen um den Nullbereich. Dies führt zu einer weiteren Verschärfung der Schadenssituation bei vorgeschädigten Straßenabschnitten.

Einige Straßen, wie beispielsweise die Auer Thomas-Mann-Straße/ Rosa-Luxemburg-Straße und Carl-von Ossietzky-Straße sind stärker in Mitleidenschaft gezogen, als andere. Wieso?
Einige Straßenzüge wurden bislang nicht grundhaft ausgebaut. Hier fehlt die wichtige Frostschutzschicht. Selbstverständlich sind diese Straßen für einen Ausbau vorgesehen. Für eine wirtschaftliche Sanierung sind jedoch auch die zeitgleiche Sanierung der unterirdischen Versorgungsleitungen, wie Trinkwasserleitung, Elektroenergieversorgung und Telekommunikation wichtig. Dies muss entsprechend koordiniert werden. Nicht zuletzt bedarf es der Sicherung der Finanzierung. Aus ökonomischen Gründen wird bei allen Vorhaben auf die Nutzung von Fördermittelprogrammen geachtet. Da fördermittelgestützte Vorhaben den Vorrang haben und für den grundhaften Ausbau dieser Straßen derzeit keine entsprechenden Programme angeboten werden, ist mit einem Ausbau des vorgenannten Straßenzuges erst mittelfristig zu rechnen.

Winterschadensbeseitigung

Auch wenn der grundhafte Ausbau einiger Straßen noch etwas warten muss, werden die Straßen notwendigerweise repariert und die durch den Winter entstandenen Schlaglöcher verfüllt. Hierfür wird sowohl Heiß- als auch Kaltasphalt genutzt. Die Kosten von Heißasphalt betragen in der Regel jedoch nur ein Zehntel derer von Kaltasphalt. Allerdings wird die nächste Mischanlage voraussichtlich erst im März wieder ihren Betrieb aufnehmen. Insofern wird in dringenden Fällen bis dahin mit dem teureren Kaltasphalt gearbeitet. Die Flickung mit Kaltasphalt erfolgt allerdings unter zum Teil widrigen Rahmenbedingungen. Die Unterlage ist mitunter feucht, die Flanken der Löcher werden kaum begradigt, die Verdichtung erfolgt zum Teil mit Hand, der Untergrund ist noch vom Frost angehoben. Das Alles hat zur Folge, dass die Verfüllung ein Provisorium geringer Haltbarkeit ist und vorrangig ein weiteres Öffnen der Fehlstelle vermeiden soll.

Wie schlimm sich die Winter auf die Straßen ausgewirkt haben, lässt sich übrigens an den Werten der Verbräuche an Reparatur- Kaltasphalt im Städtischen Betriebshof ersehen. Demnach gab es einen relativ geringen Verbrauch im Winter 2015/2016. Demgegenüber ist der Verbrauch im Winter 2016/2017 dreimal so hoch.
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